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Schule im Gottesdienst – was ist das?

Jedes Schuljahr finden etwa drei Gottesdienste statt, in denen unsere Schülerinnen und Schüler Beiträge aus dem Schulalltag präsentieren. Hierzu sind die Eltern eingeladen, zu erleben, wie Schulalltag und Glaube miteinander verknüpft werden. Außerdem darf auch die Kirchengemeinde Einblick in den Schulablauf bekommen. Am 7. November 2020 fand der erste Gottesdienst für das Schuljahr 2020/2021 statt, und zwar unter dem Jahresmotto: „Gott gibt GUTE GABEN“ Die Schülerinnen und Schüler sangen unter der Leitung der Musiklehrerin zwei Lieder: „Du hast uns deine Welt geschenkt…“ Hierzu hatten die Kinder Bilder zu den einzelnen Strophen gestaltet. Zum Lied „Hände können fassen…“ begleiteten einzelne Schüler den Gesang mit orffschen Instrumenten. Zu einer Powerpoint-Präsentation wurde das Schulmotto „lebendig“. Die Lehrerinnen zeigten Gottes GUTE GABEN im Schulalltag als Akrostichon auf. Danke für den Gottesdienst und den Unterricht, der trotz der Pandemie möglich ist. Dankbar sind wir, dass der Sportunterricht in der Turnhalle stattfinden konnte. Die Einheit im Lehrerteam und die Gesundheit aller Familien in der Advent-Schule sind ein großes Geschenk. Sehr dankbar sind wir, dass zu Anfang des Schuljahres noch Außenaktivitäten möglich waren, wie der Besuch in der Töpferei, die Apfelernte, die Führung in der Mosterei, und der Besuch der Experimenta. Für einen Satz neuer Bibeln danken wir sehr und freuen uns über neu gestrichene Klassenzimmer. Gott hat uns Seine Gaben in besonderer Weise geschenkt.

Die Predigt von Roman Wiens mit dem Thema „Plot Twist – Das habe ich nicht kommen sehen!“ fesselte Jung und Alt. Mit Hilfe der spannenden Geschichte des Grafen von Monte Cristo zeigte er uns in der Person von Edmont Dantes ein Leben, das ständig von Situationen bestimmt wurde, die dieser nicht hatte kommen sehen. Obwohl er zum Ende der Geschichte sein Ziel erreicht hatte, gab dies ihm keine Befriedigung. Ganz ähnlich, doch mit anderem Ende, ist die Geschichte von Josef aus 1. Mose 37 ff, der in seinem Leben viele Wenden erleben musste, die er nicht hatte kommen sehen. Als verwöhnter Lieblingssohn seines Vaters wurde er aus Neid von seinen eigenen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft, um dort bei einem Beamten des Pharao zu dienen. Trotz seines rechtschaffenen Handelns wurde er ins Gefängnis geworfen, wo er wieder lange und geduldig ausharrte, bevor er durch einen ehemaligen Mitgefangenen, von dem er sich schon vergessen wähnte, beim Pharao empfohlen wurde. Dieser erhob ihn wegen seiner Weisheit und offensichtlichen Verbindung zu Gott zum zweiten Mann im Staat Ägypten. Josef sah alles, was ihm widerfuhr, egal ob gut oder schlecht, als Führung Gottes und wurde dadurch zum Segen für seine Familie und viele Völker konnten durch ihn gerettet werden. Die Quintessenz seiner Erlebnisse war „Ihr hattet Böses vor. Gott machte Gutes daraus!“