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Ein Schultag in der Bauschule auf der Bundesgartenschau

Am Mittwoch, den 22. Mai 2019 marschierten die Schülerinnen und Schüler der Advent – Schule Heilbronn schnellen Schrittes Richtung Innenstadt. Am Experimenta Parkhaus ging es zur Freude aller in einen Shuttle Bus, der uns zum Gartenschau Eingang „Wohlgelegen“ brachte. Dort angekommen, wurden wir von Frau Rommel empfangen, der Leiterin unseres Workshops der Bauschule.

Die Klassen 1 und 2 besuchten den ersten Workshop, während Klasse 3 und 4 sich etwas auf dem Buga Gelände umschaute und auf dem Spielplatz austoben konnte. Danach war Klasse 3 und 4 an der Reihe, im Workshop aktiv zu werden.

Das Ziel der Workshops war, in den Schülern das Interesse an Berufen im Tiefbau zu wecken. Die Firma Schneider führte die Schüler durch die Workshops spielerisch an die Arbeit beim Straßenbau heran.
Bei den meisten Aktivitäten mussten sich die Schülerinnen und Schüler in der Fähigkeit zur Teamarbeit üben, denn nur wenn alle zusammen halfen, wurde die Aufgabe gelöst.

Mit Pflastersteinen, die exakt ineinander passten, wurde ein Text – Puzzle gelegt.
Ein Männchen, mit Namen „Karl Clever“, das aus Abflussrohren bestand, musste mit schützender Baukleidung eingekleidet werden. Hier wurde jede Hand benötigt, um das Männchen gleichzeitig festzuhalten und anzuziehen. Eine lustige Herausforderung!

Eine weitere Aufgabe war, Materialien, die in Rohren steckten, durch Fühlen zu erraten. Alles hatte immer etwas mit dem Bauen zu tun.
Bei der nächsten Station musste man einige Straßenschilder erkennen.
Der Höhepunkt für alle war der Gummistiefel-Weitwurf.
Jeder durfte einen Gummistiefel so weit schleudern, wie möglich. Die Entfernung wurde mit einem Messroller (richtiges Bauwerkzeug) gemessen.
Es war besonders lustig, die Schüler bei dieser Aktion zu beobachten. Während der ganzen Zeit war auch ein Fotograf der Firma Schneider unterwegs, der die Eindrücke mit seiner Kamera festhielt.

Während des Workshops wurden einige Kinder von einem Moderator, Jens Niesing, des SWR Rundfunks interviewt.
Das nasskalte Wetter machte uns allen zu schaffen, denn die Finger und Füße wurden durch die Kälte etwas steif. Doch bei allen Aktionen ließ sich keiner beirren mitzumachen.

Aufgrund des Regenwetters mussten wir die Buga leider nach dem Workshop gleich wieder verlassen, da die Kinder alle nasse Schuhe und Socken hatten. Wir sind Gott dankbar, dass in den nächsten Tagen niemand krank wurde, obwohl es doch so kalt war!


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